Happy-Shooting-Skript

Zurück zum Comic: „Happy Shooting

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„Hey! Ich freue mich, dass wir heute einen Gast haben für unser erstes Interview …“

„BORIS NIENKE vom Foto-Podcast „Happy Shooting“ ist da.“

„Boris – wir freuen uns, dass du hier bist. Hast du gut hergefunden?“

Boris Nienke: „Hi! Auf jeden Fall. Ich bin gespannt!“

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Panel 1

„Dich kennt man insbesondere vom Podcast „Happy Shooting“, den du zusammen mit Chris Marquardt veröffentlichst. Wie erklärst du „Happy Shooting“? Was steckt dahinter und was macht ihr eigentlich genau?“

Panel 2

Boris Nienke: „Ich hoffe, dass ich “Podcast” nicht mehr erklären muss? Doch? Hm … Podcast ist quasi das Netflix für die Ohren – Es gibt für jede noch so kleine Nische jemanden, der zum Thema ins Mikrofon spricht und wer sich dafür interessiert, kann es sich herunterladen und dann hören, wenn Zeit dafür ist. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich das letzte Mal ein Radio eingeschaltet habe – in meinem Auto habe nicht mal einen Sender programmiert!“

Panel 3

Boris Nienke: „Happy Shooting ist so ein Podcast! – rund um das Thema Fotografie. Chris und ich nehmen jede Woche Dienstag eine neue Folge auf, wir reden über neue Kameras und Objektive, über Software, geben Tipps zur Bildgestaltung und so weiter. Es geht aber auch immer wieder um Hintergründiges, vielleicht schon fast Philosophisches – Wie kommt man zu einem eigenen Look, wie viel Bildbearbeitung tut noch gut, gibt es ein gut oder schlecht, nehmen uns die Smartphone-Entwicklungen den Fotografen-Job weg?“

Panel 4

Boris Nienke: „Wer mag, kann vor, bei und nach der Aufnahme live dabei sein und im Slack mitmachen. Am Donnerstag liegt die neue Folge dann auf dem Server bereit für alle, die uns “zeitsouverän” hören.“

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Panel 1

„Mittlerweile erreicht ihr eine Menge Hörer. Seit wann macht ihr das und wie kamt ihr auf die Idee, diesen Podcast zu machen?“

Boris Nienke: „Wir haben *stöber, blätter* 2006 angefangen, im August. Ist dir klar, dass es da noch kein iPhone gab? Kein Instagram, kein Twitter, … Unglaublich, oder?“

Panel 2

„Auf jeden Fall! Ist es nicht auch unglaublich, dass euch in der langen Zeit, nie die Themen auszugehen scheinen? Also: Wie kommt ihr eigentlich an so viele Themen innerhalb der Fotografie?“

Panel 3

Boris Nienke: „Es gibt verschiedene Wege, wie die Themen zustande kommen. Zum einen schreitet die technische Weiterentwicklung voran. Die Hersteller bringen immer wieder neue Kameras, neue Sensoren und manchmal neue Konzepte heraus. Mehr Pixel, weniger Rauschen, neue Autofokus-Systeme, neue Video-Möglichkeiten, neue Sensor-Formate und so weiter. Wir interessieren uns für so etwas und berichten dann und erzählen, was wir davon halten, wie wir die Entwicklung einschätzen.

Panel 4

Boris Nienke: „Dann fotografieren wir beide natürlich. Im Laufe der Zeit entwickeln wir uns weiter, finden selbst neue Ideen und Ansätze, stoßen auf Herausforderungen oder haben neue Erfahrungen mit dem Tagesgeschäft. Auch wir müssen uns mal motivieren und so weiter.
All das wird dann von uns thematisiert.“

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Panel 1

Boris Nienke: „Der wichtigste – und für uns genialste – Input kommt aber von den Hörern, aus der Community! Um Happy Shooting hat sich eine starke Gemeinschaft gebildet – über Grenzen hinweg. Wir bekommen Fragen, Links, Themen per E-Mail, bei Twitter, bei Facebook, Google+ und aktuell sehr stark im Happyshooting-Slack – Da helfen sich die Hörerinnen und Hörer gegenseitig, verabreden sich, fachsimpeln und werfen uns immer wieder neue Themen über den Zaun.“

Panel 2

„Wie geht es weiter mit „Happy Shooting“?“

Boris Nienke: „Wer kann schon in die Zukunft sehen? Bei uns ist es so, dass uns die Community einen gewaltigen Motivationsschub gibt. Das Feedback und die Bereitschaft mitzumachen und auch, mit anderen Hörern, eigene Treffen zu organisieren, ist einfach wahnsinnig toll.“

Panel 3

Boris Nienke: „Wir werden weitermachen, Folgen aufnehmen, Themen aus der Community aufgreifen, weiter Workshops anbieten und dabei versuchen, immer wieder Abwechslung zu bieten.“

Panel 4

„Ich war kürzlich auf eurer Seite und mir fiel auf, dass ihr „aus medizinischen Gründen“ davon abratet, die alten Folgen nachzuhören – Warum eigentlich?“

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Panel 1

Boris Nienke: „Reine Vorsichtsmaßnahme … Zum Zeitpunkt dieses Interviews sind es über 538 Folgen, keine unter einer Stunde, wenn ich mich recht entsinne. Wer das nachhört, womöglich noch am Stück, … uiuiui …“

Panel 2

„Hörst du deine Stimme eigentlich gerne?“

Panel 3

Boris Nienke: „Ich habe mich schon als Kind daran gewöhnt. Ich hatte damals ein altes Tonbandgerät auf dem Dachboden meiner Oma gefunden und damals schon die ersten Aufnahmen – Geschichten, Musik, Geräusche – gemacht. Von daher war mir meine Stimme nie wirklich unbekannt. War ein glücklicher Zufall, denke ich.“

Panel 4

„Hört ihr auch andere Podcasts? Auch Foto-Podcasts?“

Boris Nienke: „Oh ja. Ich weiß nicht was Chris so hört – Ich habe einige Technik-Podcasts aber auch Fotografen-Kollegen die ebenfalls podcasten im Abo.“

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Panel 1

„Warum sollte man mehr Podcasts hören?“

Boris Nienke: „Wer das fragt, hat morgens auf dem Weg zur Arbeit lange kein Radio mehr gehört. Statt Werbung, Teaser auf die nächsten Songs, Teaser auf die Nachrichten, lustigen Telefonstreichen usw. höre ich mir lieber den aktuellen Stand in der Elektromobilität an, erzählt von Leuten, die sie selbst nutzen.“

Panel 2

Boris Nienke: „Oder ich lasse mir spannende Hintergründe über Städteplanung, Design, Länderflaggen, Bewässerung und was weiß ich erzählen …“

Panel 3

„Mir geht das auch so. Radio höre ich kaum noch. Podcasts höre ich bei Arbeiten am PC, auf dem Weg zur Arbeit, beim Sport und so weiter. Gut, dass immer wieder neue Folgen rauskommen. ihr habt einen enormen Output, wie schafft ihr das überhaupt zeitlich?“

Panel 4

Boris Nienke: „Weiß ich nicht, hatte ich noch keine Zeit darüber nachzudenken – Organisation ist wichtig. Entscheidend ist der Spaß an der Sache – Hast Du Spaß an etwas, brennst du für etwas, dann findest du auch die Zeit dafür.“

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Panel 1

„Wie viel Arbeit steckt hinter diesem Podcast, die eure Hörer nicht hören oder sehen können?“

Panel 2

Boris Nienke: „Eine Menge. Ich kann das aber nicht in konkrete Zahlen fassen. Fast jeden Tag lese ich im Slack, ob es interessante Diskussionen gibt. Regelmäßig prüfe ich den Mail-Eingang, sortiere die Mails nach Themen, lese die Mails und höre mir Audio-Kommentare an, übertrage die Inhalte in unsere Sendungsnotizen, recherchiere zu vielen Fragen und lerne so selbst noch neue Dinge, probiere Software aus, versuche Hardware und Zubehör zum Testen zu bekommen, wir schauen uns immer wieder nach Workshop-Locations um und jonglieren mit möglichen Terminen …“

Panel 3

„Die reine Produktion einer Folge läuft inzwischen ziemlich flüssig – Mikrofon, Verbindung zwischen uns beiden über Mumble, direkte Aufnahme – wir schneiden nicht – und während dessen Kapitelmarken schreiben, anschließend zu Auphonic, dann auf unseren Server, Blogeintrag anlegen – wobei die Community mit den Shownotes eine große Hilfe ist, Player und Metadaten rein, …“

Panel 4

Boris Nienke: „Bis es so flüssig lief, haben wir aber einiges investiert … Mir fällt das immer erst auf, wenn ich das jemandem erkläre – so wie jetzt …“

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Panel 1

„Das klingt nach ziemlich viel Arbeit. Dann ist ein Webcomic im Vergleich einfacher umzusetzen, wobei auch hier viel Arbeit im Hintergrund vermutlich oft nicht gesehen wird. Aber es ist kein Vergleich. Gefühlt erscheinen derzeit sehr viele neue Podcasts.
Welche Tipps und Empfehlungen fallen dir spontan ein für neue Podcaster?“

Panel 2

Boris Nienke: „Für neue Podcaster, also solche, die selbst einen Podcast erstellen möchten? Nehmt euch ein Thema, mit dem Ihr euch auskennt oder etwas, was ihr gerade lernt und berichtet dann darüber. Das Thema wird schon in einem anderen Podcast behandelt? Egal! Die besten Hits gibt es auch auf 101 Sendern und für jeden gibt es eine Zielgruppe. Versucht nicht zu kopieren, sondern macht euer Ding, seid authentisch.“

Panel 3

Boris Nienke: „Oder meinst du für solche, die gerne Podcast hören möchten? Apple hat derzeit wohl einen der größten Podcast-Kataloge in dem man stöbern kann. Manche Podcatcher – die Programme, mit denen man die Podcasts abonnieren kann – schlagen einem auch Podcasts vor, ausgehend von dem, was man hört oder was Freunde auf Twitter empfehlen. Fragt in den Social-Media-Kanälen nach Empfehlungen und klickt euch durch. Nach einiger Zeit habt ihr euren Katalog zusammengestellt.“

Panel 4

„Ich habe natürlich noch ein paar Fragen zur Fotografie. Also zunächst: Wie kamst du überhaupt zur Fotografie?“

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Boris Nienke: „Über meinen Vater und Opa. Mein Opa hatte eine Dunkelkammer und unglaublich schöne, alte Kameras. Mein Vater hatte sich damals schon eine schicke Spiegelreflex gegönnt, die mit einer kleinen Nadel sogar die Belichtung messen konnte. Er erklärte mir, wie das funktioniert und ich zog los … Später machte ich ein Praktikum bei einer Fotografin und bekam dort mein erstes Fotoprojekt – Da war klar, dass man mit einem Ziel viel bessere Bilder macht. Klingt so einfach … Mit einem Schulfreund baute ich eine Dunkelkammer auf, wir experimentierten und hatten viel Spaß.“

Panel 2

Boris Nienke: „Dann ruhte das Thema erst mal wieder. Andere Hobbys wurden wichtiger. Viel später fotografierte ich gerne im Urlaub, inzwischen mit eigener Kamera.
Bis ich 2005 eine digitale Spiegelreflexkamera kaufen konnte … Da ging es so richtig los. Direktes Feedback, die Lernkurve war so steil, dass mir schwindelig wurde. Ich war verliebt! Nie wieder Chemie in der Dunkelkammer – Zukunft, hier bin ich!“

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Boris Nienke: „*hust* Inzwischen habe ich auch wieder analoge Kameras …“

Panel 4

„Was macht Fotografie für dich so interessant?“

Boris Nienke: „Hm. Gute Frage.“

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Boris Nienke: „Sicherlich die Möglichkeit, Blickwinkel zu finden, die man so mit seinen Augen nicht sieht. Also die Möglichkeit etwas auf eine Weise zu zeigen, die im einfachsten Fall mal mindestens “anders” ist – im besten Fall “spannender” …
Und Licht! Licht begeistert mich.
Bestimmte Lichtsituationen festzuhalten oder überhaupt mal deutlich sichtbar zu machen, das reizt mich.“

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„Welche Art von Fotografie betreibst du?“

Boris Nienke: „Gerne Menschen, Portraits und dabei wiederum sehr gerne mit einfachen Blitzlichtern oder bei tief stehender Sonne. Viele Tiere und zur Auflockerung gerne mal Landschaften, Natur im Allgemeinen.“

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Panel 1

„Welche Ausrüstung nutzt du meistens?“

Boris Nienke: „Seit einiger Zeit nutze ich eine Olympus OM-D E-M1 – gerne mit einem Tele-Zoom und auch gerne mit alten Objektiven die ich über Adapter anschließe.
Blitzlichter habe ich alte von Nikon und nutze einfache Lichtformer wie Schirme und faltbare Softboxen.“

Panel 2

„Gibt es Entwicklungen in der Fotografie, die du kritisch betrachtest?“

Boris Nienke: „Einige. Der Hang der Hersteller, immer mehr Megapixel auf die Sensoren zu packen. Es gibt die Nischen, die nie genug Auflösung haben können. Wer aber vor Jahren mit 12 Megapixeln Bilder für Kataloge, Bücher und Kalender gemacht hat, der braucht heute keine 30 Megapixel. Es wird aber langsam schwierig, Kameras mit weniger als 25 Megapixeln zu bekommen, jedenfalls in bestimmten Bereichen.“

Panel 3

Boris Nienke: „Das Problem dabei: Hohe Auflösung verursacht mehr Daten die gespeichert und gesichert werden müssen und die Computer brauchen mehr Zeit um die Bilder zu bearbeiten.
Zum Glück scheint sich dieser Trend ein wenig verlangsamt zu haben.“

Panel 4

Boris Nienke: „Dann gibt es die Automatiken die fortlaufend verrückter werden. Ich finde es schon gut, wenn immer mehr Menschen einfach hübsche Fotos machen können ohne die technischen Hintergründe zu verstehen. Das ist OK. Was derzeit aber im Bereich Machine-Learning und künstliche Intelligenz los ist, bereitet mir Kopfschmerzen.“

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Panel 1

Boris Nienke: „Winterfotos werden per Knopfdruck zu Sommerfotos, Tag zu Nacht, aus einem Schäferhund wird mal eben ein Labrador oder Schnauzer … In der Bildbearbeitung werden aus ernsten Gesichtern per Knopfdruck lächelnde und so weiter… Technisch beeindruckend, aber ist das auch erstrebenswert? Bleibt da die Verantwortung auf der Strecke, wenn bald jeder am Notebook zu Hause eine Video-Rede eines Politikers nehmen und umtexten kann und zwar so, dass der Text lippensynchron läuft und die Stimme nicht mehr zu unterscheiden ist?“

Panel 2

„Ich habe noch eine Frage zur Bearbeitung:
Affinity oder Adobe oder beides oder eine ganz andere Option, wie ist deine Meinung?“

Boris Nienke: „Don’t get me started …“

Panel 3

Boris Nienke: „Ich habe viel zu lange Adobe Photoshop und Lightroom verwendet. Ich bin mit Adobes Geschäftsmodell nicht einverstanden und war froh, dass Serif mit Affinity Photo und Designer kam – beides habe ich sofort gekauft und auf meinen neuen Macs ist kein Photoshop mehr drauf. Für Lightroom suche ich noch eine Alternative, was man auf meinem Blog verfolgen kann.“

Panel 4

„Ihr bietet bekanntlich auch Workshops an. Die Webseiten dazu sind unter diesem Comic verlinkt. Seit wann bietet ihr Workshops an und wie laufen diese ungefähr ab?“

Boris Nienke: „Das müsste 2007 gewesen sein. Es kamen immer mehr Anfragen von den Hörerinnen und Hörern und wir dachten uns, dass wir das einfach mal versuchen sollten – auf unsere Art. Hat funktioniert!“

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Boris Nienke: „Zum Ablauf: Kurze Vorstellungsrunde, damit jeder weiß, mit wem er es zu tun hat, dann gibt es normalerweise Theorie und Praxis im Wechsel. Wir setzen sehr auf Team-Arbeit, stellen Aufgaben und begleiten die Gruppen dann beim Umsetzen des Gelernten. Nach den Aufgaben werden ausgewählte Ergebnisse besprochen und Tipps gegeben. Großer Abschluss ist das gemeinsame Gruppenfoto.

Das Tolle bei uns ist: Wir sind zu zweit! Nicht immer sind die Teilnehmer auf demselben Niveau. Wir können uns die Gruppe dann aufteilen und haben so bisher auch Einsteiger in kurzer Zeit einige Stufen gehoben, so dass sie am Ende problemlos mit den anderen in Gruppen arbeiten konnten. Das macht Spaß diese Lernkurven zu beobachten.“

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Panel 1

„Wenn ich das richtig sehe, hast du viele Interessen: Fotografie, Malen, Musik, … ist das so noch aktuell? Was machst du in deiner Freizeit?“

Boris Nienke: „Oh ja – aber vieles mache ich nicht mehr aktiv. Gitarren stehen hier noch – und werden ab und an mal abgestaubt. Den Koffer mit den Ölfarben habe ich lange nicht mehr geöffnet, die Farben dürften staubig sein.“

Panel 2

Boris Nienke: „Ich bin Softwareentwickler und fotografiere. Wenn ich das nicht mache, bin ich vermutlich beim Pferd, was seit einigen Jahren ein großes Hobby ist, oder ich schneide eine neue Vlog-Folge. Trifft das alles nicht zu, dann ist das einer der seltenen Abende, an denen ich mal wirklich einen Film schaue oder ein Kapitel in einem Buch lese. Ich habe auch mal gezeichnet. Ganz früher. Hier eine Skizze, da eine Idee … nie etwas wirklich Handfestes. Ansonsten bleibt wenig freie Zeit, die ich dann gerne mit meiner Frau und unserem Pferd genieße.“

Panel 3

„Zum Abschluss noch eine Frage: Wenn du eine Comic-Figur sein dürftest, wer wäre das?“

Boris Nienke: „Das ist mal eine wirklich spannende Frage … Hmmm … Da gibt es ein paar Kandidaten …“

Panel 4

Boris Nienke: „Goofy – Hat tolle Vorfahren, stolpert von einem Abenteuer ins nächste und hat keine großen Ansprüche. Ein zufriedener Typ der einfach mit jedem klarkommt …
Thor – Durch die Welten wandeln und mit dem Hammer mal für Ordnung sorgen … Boah, das tät ich gerne mal machen …
Shaun, das Schaf – Clever und doch leicht zu begeistern, einfaches Leben mit vielen Freunden und Helfer in der Not …
… ja, Shaun … Ich glaube ich wäre Shaun. Gilt das als Comic? Sonst Goofy … oder Snoopy … Du sagst Stopp?“

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Panel 1

„Shaun ist akzeptiert, interessante Wahl – aber ich kann die Argumentation jeweils nachvollziehen.“

Panel 2

„Im Hintergrund sahen wir stellenweise deine Bilder. Danke, dass du ein paar mitgebracht hast. Wo sind die jeweils entstanden? Also das erste …“

Panel 3

Boris Nienke: „Wein am Bodensee! Langzeitbelichtung. Tolle Erinnerungen an einen erholsamen Urlaub und mit dem Bild hatte ich einen Wettbewerb gewonnen …“

„Sehr cool!“

Panel 4

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Panel 1

Boris Nienke: „Das zeigt die Feuershow meines Trainers und guten Freundes, leider viel zu früh von uns gegangen.“

Panel 2

Boris Nienke: „Dies war seine letzte Vorführung für seine engsten Freunde nach langer und schwerer Krankheit und vielen Operationen. Er hat nie aufgegeben, war immer positiv eingestellt und hat diese Energie an alle Menschen um sich herum weitergegeben. Dieses Bild hat eine extrem tiefe Bedeutung für mich – Als Symbol für das Feuer in ihm, das Brennen fürs Leben, die Ringe für die Freundschaft, die pure Energie die er bändigen konnte und die Kraft, diese Kontrolle auch in den schwersten Momenten beizubehalten. Ein toller Mensch und Lebenskünstler, der mir sehr viel gegeben hat.“

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Boris Nienke: „Das ist eine Luftaufnahme aus einem Flugzeug. Adrenalin pur für mich mit Flug- und Höhenangst. Ich hatte mich durchgerungen einen Rundflug mit einem Happyshooting-Hörer zu machen, der auch Pilot ist.“

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Boris Nienke: „Eines meiner „All-Time-Favourites“: Pferde im Schatten, eines guckt. Dieses Bild strahlt für mich gleichzeitig die Ruhe aber auch die wachsame Neugier dieser tollen Tiere aus.

Ja, das ist ein Imker bei der Arbeit in der Abendsonne. Ein toller Zufall. Der Imker ist auch Gartenpfleger, zeigte mir seinen kompletten Hof, seine Tiere und seitdem kaufe ich u. a. dort Honig!“

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Boris Nienke: „Das linke Bild stammt aus einem Kunden-Fotoshooting mit Pferd. Unfassbar tolle Stimmung. Wir machen jedes Jahr Fotos und daraus resultieren Fotobücher, Fototassen und mehr. Pure Lebensfreude.

Das zweite, rechte Bild: Pferd im Studio-Look – Ein Wunsch-Fotoshooting für den Besitzer dieses hübschen Hengstes und für mich. Ich wollte immer mal ein Pferd so fotografieren, wie ich sonst Menschen fotografiere. Mit kleinen, mobilen Blitzen. Hier in einer Reithalle entstanden mit guter Planung und mehreren Helfern.
Ein toller Hengst und ich habe viel gelernt dafür und dabei …“

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„Danke Boris, dass du dir die Zeit genommen hast! Wir wünschen dir und Happy Shooting noch weiterhin viel Erfolg und alles Gute!“

Boris Nienke: „Sehr gerne! Danke auch!“

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